Posaunenchor 75 Jahre

Seit 1951 prägt der Posaunenchor Bad Säckingen das musikalische Leben nicht nur in der Evangelischen Stadtkirche, sondern auch in anderen Gemeinden am Hochrhein. Gegründet von Pfarrer Paul Gräb, dem bekannten „Kunstpfarrer“ in Öflingen, der Musik und Kunst als Brücke zu sozialem Engagement verstand, entwickelte sich der Chor zu einem kulturellen Aushängeschild der Stadt. Nun feiert er sein 75-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das nicht nur Rückblick, sondern auch Aufbruch bedeutet.
Von der Kirche hinaus in die Welt
Der Posaunenchor begann als musikalische Begleitung von Gottesdiensten und kirchlichen Festen. Über die Jahre öffnete er sich für Konzerte, Serenaden und Begegnungen mit anderen Ensembles. Heute reicht sein Repertoire von Barockmusik über romantische Werke bis hin zu modernen Popstücken.
Besonders beliebt sind die sommerlichen Serenaden „Brass am Rhii“, die am Rheinufer zahlreiche Zuhörer anlocken. Werke von Händel, Sibelius und Michael Jackson stehen dabei nebeneinander – ein Zeichen für die Offenheit des Ensembles.

Quelle: Team

Gemeinschaft als Herzstück
Neben der Musik ist die Generationen verbindende Gemeinschaft zentral. Viele Mitglieder sind dem Chor seit Jahrzehnten treu, was durch Ehrungen für 25 bis 60 Jahre Engagement unterstrichen wurde. „Der Chor ist für mich wie eine zweite Familie“, sagt ein langjähriges Mitglied. Damit dieses starke Fundament des Chores auch in den kommenden Jahren trägt und wachsen kann, liegt der Fokus nun auf der Nachwuchsarbeit. Dirigent Dr. Jürgen Thun ruft auf: „Wir brauchen Jungbläser – egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener. Instrumente und Noten sind vorhanden. Wir unterstützen vollumfänglich bei der Ausbildung.“ Mit seinem Jubiläum setzt der Chor ein starkes Zeichen für die Kraft der Musik, die Generationen verbindet und Hoffnung schenkt.

Quelle: KWF

Klangvolle Geschichte und glaubhafte Zukunft
Der Posaunenchor Bad Säckingen ist seit 75 Jahren ein lebendiges Stück Kultur am Hochrhein. Mit seinem Jubiläum zeigt er, dass Musik nicht nur Tradition bewahrt, sondern auch zum Lobe Gottes Brücken in die Zukunft schlägt.